Kokos-Schoko-Würfel

Eigentlich wollte ich vegane Brownies machen. Das Projekt ist natürlich nicht aufgegeben, ich arbeite noch an einem veganen Kokos-Brownie-Rezept, das hier ist es aber auf jeden Fall nicht. Lecker war das Ergebnis trotzdem. Die Würfel haben eher die Konsistenz einer festen Tarte und schmecken herb schokoladig mit einer Kokosnote, die erst so richtig zu Geltung kommt, wenn der Schokoschock überstanden ist.

Zutaten

Teig
  • 80g (vegane) Schokolade
  • 200g Kokosöl
  • 200g Trinkschokolade (wenn ihr Backkakao benutzen wollt, würde ich ungefähr 120g Kakao mit 80g Zucker mischen)
  • 250g Apfelmark
  • 100g Mehl
  • 1 TL Backpulver
Guss
  • 100g Kokosmus
  • 80g (vegane) Schokolade

Ich habe für das Rezept Trinkschokolade genommen, weil wir davon immer noch ein paar Reste rum stehen haben und er sich besser löst. Die Variante mit Backkakao habe ich noch nicht ausprobiert, stelle ich mir aber im angegebenen Verhältnis sehr ähnlich vor.

  1. Schokolade und Kokosöl verbringen bei sehr schwacher Hitze eine schöne Zeit im Topf miteinander, bis sie sich zu einer Flüssigkeit verbunden haben.
  2. Solange das Ganze schmilzt, kann der Ofen schon mal auf 175°C Ober-Unter-Hitze vorgeheizt werden.
  3. Diese Mischung kommt zum Apfelmark in eine Schüssel, wo beides gut mit einander vermengt wird.
  4. Mehl, Trinkschokolade und Backpulver machen aus dieser extravaganten Mischung einen Teig, der in eine gefettete Form gegossen werden kann, um in den Ofen geschoben zu werden. Ich habe eine kleine Springform benutzt, weil man den fertigen Kuchen dann besser aus der Form bekommt. Ganz klassisch funktioniert aber auch ein kleines Blech.
  5. Und wie immer will ich mich auf keine Zeit festlegen. Es hilft, mit einem Holzstab in den Kuchen zu piksen – bleibt nicht Flüssiges dran hängen, ist der Kuchen fertig. Bei uns war das nah etwa 30 Minuten der Fall.
  6.  Wir haben am Anfang schon gelernt, wie man Dinge ordentlich schmilzt, deswegen ist es auch kein Problem, den Vorgang mit Kokosmus und Schokolade zu wiederholen.
  7. Kuchen und Guss können ein wenig abkühlen, bis sie einander kennen lernen.
  8. Noch in der Form wird der Guss auf den Kuchen gegeben. Keine Angst, das muss so flüssig sein.
  9. Über Nacht im Kühlschrank hat das Ergebnis unserer Mühen eine sehr harte Haltung angenommen. Unter Umständen muss man etwas warten, bis man den Kuchen in Würfel schneiden kann.

Am besten schmecken die Würfel auf Zimmertemperatur runter gekühlt. Dann hat man nicht das Gefühl, auf festem Kokosöl zu kauen. Auf jeden Fall hat man lange was von einem Backdurchgang. Der Kuchen macht sehr schnell sehr satt und hält sich lange, ohne trocken zu werden.

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