Nudeln selber machen

Nudeln selbst zu machen ist unglaublich einfach und es schmeckt so viel besser-und ist günstiger, als welche zu kaufen. Den Unterschied merkt man aber erst bei exzessiveren Nudelkonsum – so etwas soll ja vorkommen, habe ich gehört.

Es gibt grundsätzlich zwei Arten, Nudeln zu machen – mit Ei und ohne. Ich persönlich bin ein großer Freund der Mehl-Wasser-Variante, wie ich schon erklärt habe, toleriere aber auch Vertreter anderer Parteien. Einige nützliche Zusatztipps rund um die Nudelwissenschaft gibt es hier.

Zutaten

  • Mehl (Isst mehr Dinkel, Leute!)
  • etwas Salz
  • Hartweizen oder
  • Ei

Hartweizen oder Ei

Hartweizen hat man meistens nicht mal eben so im Schrank stehen. Einfacher ist der Teig auch, wenn man 3 Eier mit 250 g Mehl und etwas Salz verknetet, bis man einen Teig erhält, der an feste Knete erinnert. Manchmal muss man zusätzlich mit etwas Wasser nachhelfen. Will man die gleiche bissfeste Konsistenz ohne Ei erreichen, sollte man Hartweizen benutzen. Selbst mit Dinkelmehl werden die Nudeln immer ein bisschen labberig. Leider.

Für die Durchschnittsnudel ohne Ei tut auch normales Mehl seinen Job. Die Kochzeit dieser Nudeln sind aber sehr kurz. Nach ungefähr einer Minute können sie schon wieder aus dem Wasser. Bei Hartweizen-Nudeln würde ich etwas länger warten und Ei-Nudeln brauchen mit 2-3 Minuten am längsten (Probieren geht über Studieren).

Nudeln trocknen

Wenn man die Nudeln nach dem Herstellen nicht gleich ins kochende Wasser werfen, sondern lieber trocknen will, kann das ganz einfach auf dem Wäscheständer tun. Je nach Teigdicke und Nudelart dauert das Trocknen ein paar Stunden bis einen Tag.  Wenn man die Nudeln problemlos brechen kann, sind sie bereit eingetütet zu werden. Hier würde ich aber noch einmal nachdrücklich Werbung für die Ei-freie Variante machen, weil es schnell mal passieren kann, dass das Ei bei dieser eher unprofessionellen Art zu trocknen schlecht wird. Ansonsten verhalten sich selbst gemachte Trocken-Nudeln genau wie Gekaufte: aus dem Schrank ins kochende Wasser und ein paar Minuten warten, fertig.

Nudel-Maschine?

Wie man unschwer erkennen kann, haben wir seit kurzen ein recht günstiges Exemplar, das seinen Zweck vorbildlich erfüllt. Wenn man regelmäßig Nudeln selbst macht, lohnt es sich, 30-50 Euro für eine Nudel-Maschine aus zu geben. Das Teig-Ausrollen, vor allem in den dünneren Sphären, ist um einiges einfacher und idiotensicherer. Und schöne Spaghetti bekommt man ohne einfach gar nicht erst hin.

Bandnudeln kann man aber auch mit Nudelholz und Messer fabrizieren, wenn man die ersten Schritte als Pastamacher unternimmt. Die Herausforderung ist nur, den Teig dünn genug aus zu rollen und einigermaßen eindrucksvolle Bandnudeln aus zu schneiden.

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